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den typischen Merkmalen einheimischer Kunst äußerte sich
Baselitz einmal wie folgt: "Die deutsche Kunst kümmere
sich ganz im Gegensatz zur französischen Kunst nicht um
die dekorative Seite des Bildes; ihr ginge es nicht um
eine elegante Komposition, sondern um eine aggressive
Kraft." Dieser Feststellung stehen die Bilder des
Fotografen Sebastian Reuter entgegen, dessen ganz eigene
Bildsprache vor allem das Poetisch- Sensible in der Erotik
betont. Reuters Arbeiten lassen sich daher auch als
Hinwendung zu einer künstlerisch motivierten und in
diesem Fall hoch erotischen Realität verstehen, deren höchstes
Gut die Suche nach der künstlerischen Wahrheit ist... |
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Sebastian Reuter, fing erst
1998 an intensiv zu fotografieren als er feststellte, dass
es lohnt Augenblicke einzufangen, die sonst nicht sichtbar
oder vergänglich wären. Um diese Motive für den
Betrachter fesselnd und hochwertig wie möglich
darzustellen, perfektionierte er sein Können immer weiter
und versuchte sich stets in neuen Sichtweisen und
Techniken. Den Umgang mit den Modellen, vom Vorgespräch
bis zur Weitervermittlung hält er für einen der
entscheidendsten Aspekte in der Aktfotografie. So
entstehen im sensiblen Umgang miteinander die Bilder, die
natürlich, locker, sinnlich, ja gar erotisch wirken. Auch
in Zukunft können wir gespannt sein, was uns so im
stetigen Wandel der Motive und Sichtweisen noch an neuen,
interessanten und schönen Bildern so erwartet. S. Reuter:
"Ich möchte mich bei allen Modellen bedanken, die
mir diese Bilder ermöglicht haben welche ich an dieser
Stelle zeigen kann."
www.Sebastian-Reuter.net
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